Statuten

Statuten des MFC-Phönix
 
 
§ 1 -      Name und Sitz des Vereines:

Der Verein führt den Namen MODELLFLUGCLUB - PHÖNIX, abgekürzt MFC-PHÖNIX, und hat seinen Sitz in 2282 Markgrafneusiedl (Zustelladresse: 1220 Wien, Aspernstraße 24)

§ 2 -      Zweck des Vereines:
 
a.) die Pflege des Modellflugsportes;
b.) die Pflege geselliger Zusammenkünfte;
c.) die Erzielung eines Gewinnes wird nicht angestrebt.

§ 3 -      Mittel zur Erreichung dieses Zweckes:
 
a.) Durch Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge;
b.) Durch freiwillige Spenden und Sammlungen;
c.) Durch das Reinerträgnis der vom Vereine zu veranstaltenden behördlich bewilligten Feste.

§ 4 -      Aufnahme in den Verein:
 
Der Aufnahmewerber hat sich beim Vorstand zu melden. Dieser ist berechtigt, die Aufnahme ohne Begründung abzulehnen. Eine Berufung gegen diese Ablehnung ist nicht statthaft.

§ 5 -      Mitgliedschaft:
 
Der Verein besteht aus:
 
- Provisorischen Mitgliedern
- Ordentlichen Mitgliedern
- Jugendlichen Mitgliedern
- Ruhenden Mitgliedern
- Unterstützenden Mitgliedern
- Ehrenmitgliedern
 
Provisorische Mitglieder sind Mitglieder während der Probezeit. Die Probezeit beträgt drei Monate. Es ist dafür ein Entgelt zu bezahlen, das mindestens der Höhe der Mitgliedschaft beim AEROCLUB entspricht. Ordentliche Mitglieder sind jene, welche ihre Einschreibegebühr, ferner ihre Mitgliedsbeiträge regelmäßig leisten. Jugendliche Mitglieder sind jene, welche das 19. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und über kein Einkommen verfügen. Ruhende Mitglieder sind jene, welche ordentliche Mitglieder waren und vorübergehen nicht aktiv am Flugbetrieb teilnehmen. Unterstützende Mitglieder sind jene, welche dem Verein einen höheren Jahresbeitrag leisten. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt auf Vorschlag des Vorstandes durch die Generalversammlung.

§ 6 -      Pflichten und Rechte der Mitglieder:
 
Jedes Mitglied (von den provisorischen Mitgliedern abgesehen) hat eine einmalige Beitrittsgebühr sowie die Mitgliedsbeiträge zu leisten, deren Höhe von der Generalversammlung bestimmt wird. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern. Jedes aktive Mitglied  hat in der Generalversammlung das aktive und das passive Wahlrecht, das Stimmrecht, und ist berechtigt, die Einrichtungen des Vereins zu benützen. Ruhende Mitglieder haben kein aktives und passives Wahlrecht (Stimmrecht).

§ 7 -      Austritt und Ausschluss aus dem Verein:
 
Der Austritt aus dem Verein steht jedem Mitglied gegen vorangegangene vierwöchige Kündigungsfrist frei. Der Vorstand ist berechtigt, Mitglieder, welche den Vereinszweck schädigen oder ungeachtet schriftlicher Mahnungen länger als vier Wochen mit ihren Mitgliedsbeiträgen im Rückstand bleiben, aus dem Verein auszuschließen. Die freiwillig austretenden, sowie die ausgeschlossenen Mitglieder haben keinen Anspruch auf Rückerstattung ihrer Beiträge.

§ 8 -      Nachlaß, Zufristung oder Minderung der Mitgliedsbeiträge in besonderen Ausnahmefällen:
 
In besonders berücksichtigungswürdigen Fällen, wie Krankheit, Arbeitslosigkeit oder der gleichen, ist der Vorstand berechtigt, dem betreffenden Mitglied über dessen Ansuchen die Zufristung oder den Nachlass der Mitgliedsbeiträge zu bewilligen.

 
§ 9 -      Verwaltung des Vereines:
 
Die Verwaltung wird besorgt:
 
a.) durch den Vorstand
b.) durch das Schiedsgericht,
c.) durch die Generalversammlung

§ 10 -   Vorstand:
 
Dieser besteht aus sechs Mitgliedern und drei Ersatzmitgliedern, welche von der Generalversammlung aus den Mitgliedern für zwei Jahre gewählt werden. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte den Obmann, dessen Stellvertreter, den Kassier, dessen Stellvertreter und den Schriftführer und dessen Stellvertreter.
 
§ 11 -   Obliegenheiten und Geschäftsordnung des Vorstandes:
 
Dem Vorstand obliegt:
 
a)  die Verwaltung des Vermögens,
b)  die Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss der provisorischen, der ordentlichen und der unterstützenden Mitglieder,
c)  die Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlung,
d) die Erledigung aller Vereinsangelegenheiten, welche nicht
ausdrücklich der Generalversammlung vorbehalten sind.
 
Der Vorstand faßt alle seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Zur Beschlussfassung ist die Anwesenheit von wenigstens fünf Vorstandsmitgliedern erforderlich. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereines müssen vom Obmann unterzeichnet und vom Schriftführer oder dem Kassier mitgefertigt sein.

§ 12 -   Agenden der Funktionäre:
 
Der Obmann und in dessen Verhinderung sein Stellvertreter vertritt den Verein nach außen gegenüber Behörden und dritten Personen, er vollzieht die Beschlüsse der Generalversammlung sowie des Vorstandes, er beruft die Sitzungen des Vorstandes ein und führt in den Versammlungen und Sitzungen den Vorsitz. Der Schriftführer verfasst alle vom Verein ausgehenden Schriften und Dokumente, er besorgt die Geschäfte des Vereinsarchivs. Der Kassier besorgt den Geldverkehr.

§ 13 -   Schiedsgericht:

Bei Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis sowohl zwischen dem Vorstande und einzelnen Mitgliedern als auch zwischen den letzteren untereinander entscheidet endgültig das Schiedsgericht. Das Schiedsgericht wird in der Weise zusammengesetzt, dass jeder Streitteil zwei Vereinsmitglieder zu Schiedsrichtern wählt, welche ein fünftes Vereinsmitglied zum Obmann des Schiedsgerichtes wählen. Das Schiedsgericht entscheidet, ohne an bestimmte Normen gebunden zu sein, nach bestem Wissen und Gewissen und fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Kommt über die Wahl des Obmannes eine Einigung nicht zustande, so entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

§ 14 -   Generalversammlung, Obliegenheiten und Geschäftsordnung derselben:
 
Die ordentliche Generalversammlung findet alle zwei Jahre spätestens im Monat Dezember statt und muss wenigstens 14 Tage früher den Mitgliedern bekannt gegeben werden. Anträge sind acht Tage vor der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzubringen. Der Generalversammlung ist vorbehalten:
a)  die Wahl des Vorstandes,
b)  die Festsetzung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge,
c)  die Änderung der Statuten,
d) die Auflösung des Vereines
e)  die Zu- und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft

Die Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung muss erfolgen, wenn wenigstens ein Zehntel der Mitglieder unter schriftlicher Bekanntgabe der Tagesordnung bei dem Vorstande darum ersucht. Der Vorstand ist in diesem Falle verpflichtet, die Generalversammlung innerhalb eines Monates einzuberufen. Jede Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn wenigstens ein Drittel der Vereinsmitglieder anwesend ist. Ist diese Anzahl nicht erschienen, so findet eine halbe Stunde später eine Generalversammlung mit derselben Tagesordnung statt, welche ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist. Alle Wahlen und Beschlüsse erfolgen, soweit die Statuten nichts anderes vorsehen, mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt der Gegenstand als abgelehnt.

§ 15 -   Auflösung des Vereines:
 
Die freiwillige Auflösung wird mit Dreiviertel-Majorität in einer eigens hierzu bestimmten Generalversammlung beschlossen. Das verbleibende Vermögen wird im Falle der freiwilligen Auflösung an die Vereinsmitglieder soweit verteilt, als es den Wert der von den Mitgliedern geleisteten Einlagen nicht übersteigt. Darüber hinaus bestehendes Vermögen wird zu einem wohltätigen Zwecke verwendet.
 
 
 
 

Wien, im November 2015

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